Reservedienst? Gibt es so etwas?

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Nein, gibt es nicht, sagt unser Tarifvertrag, in dem die Möglichkeiten der Anordnung von Schichten geregelt sind.

Ja, sagt die Dienstvereinbarung (DV), der der Personalrat zugestimmt hat. Sie ist im Intranet nachzulesen.

ver.di ist immer noch der Ansicht, dass es sich bei diesem Modell für ein »Ausfallmanagment« um »Arbeit auf Abruf« handelt. Und die ist nicht vorgesehen, es sei denn, man schließt eine DV ab.
Oder jemand klagt dagegen, weil es nun etwas gibt, das es nicht geben dürfte. Wir sind gespannt, wie es weitergeht. 

ver.di ist nicht einverstanden mit dem »Reservezwischendienst«, den alle leisten sollen, die nicht »freiwillig« den »Reservedienst« zukünftig machen wollen. Dieser Dienst soll zwischen 9 und 11 Uhr beginnen (dürfen) und zehn (10!) Stunden lang sein. Dies wiederspricht den arbeitsmedizinischen Erkenntnissen für die menschengerechte Gestaltung der Arbeit, die im UK Aachen angeblich so hoch bewertet werden und angeblich Richtschnur der Dienstplangestaltung sein sollen.

ver.di ist nach wie vor der Meinung: für die Arbeit im Krankenhaus braucht man ausreichend Personal und keine Modelle mit erfundenen Namen für Schichten, um das Personal hin- und herschieben zu können, so wie es gerade am besten für den Arbeitgeber passt.