Bei Fragen zum Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz hilft das Land NRW. Schaut einfach mal auf die Homepage:
www.arbeitsschutz.nrw.de
Die Bezirksregierung Köln
-Arbeitsschutz
Zeughausstr. 2-10
50667 Köln
Tel. 0221-1470
Hallo Verdianer,
die Überlastungen im Pflegebereich sind auf Betriebsebene wohl nicht lösbar. Als Gewerkschaft solltet ihr eine Mitarbeiterversammlung organsieren, die dem Haus Lösungen unterbreitet. Euer Vorstand ist wohl auf Hilfe angewiesen.
Ladet doch einmal den Personalrat, den Vorstand, das Amt für Arbeitsschutz, den Hochschularzt, fach- und sachkundige Gewerkschaftsvertreter und den Aufsichtsrat ein und bringt die Kuh vom Eis. Das kann doch nicht so schwer sein.
Hallo Dominik,
lass den Kopf nicht hängen. Lass Dir helfen! Auf unserer Homepage findest Du Verdi- Persdolräte und Vertrauensleute, die Dir weiterhelfen. Wenn wir hier im Haus nicht weiter kommen, dann haben wir noch viele externe gewerkschaftspolitische Möglichkeiten. Wende Dich vertrauensvoll an uns. Wir finden eine Lösung!
Immer mehr sind krank und kaputt. Muß man sich krankmelden oder wird endlich mal was getan von
unseren Chefs.
Erst wenn der letzte Kollege
am Bett zusammenbricht, dann werdet ihr sehn wie wichtig ausreichend und ausgeruhtes Personal is.
Danke für das Gespräch am
Donnerstag !
Ich finde es sehr schade, das sich kaum noch jemand mit der
Arbeit identifizieren kann.
Es ist eine stetig steigende
Arbeitsverdichtung mit direkten Folgen für den Patient und auch mit Folgen
für unsere Gesundheit.
Das System ist krank und wir
haben uns davor zu schützen.
Schade Harald, dass Du uns verlässt. Flucht der Pflegekräfte kombiniert mit einer Stellenbestzungssperre
kann für die Krankenversorgung
und für das Haus nichts Gutes bedeuten. Der Vorstand mit seinem Rasenmähermanagement wirkt auch ziemlich überfordert. Hier könnte nur der Aufsichtsrat helfen. Aber will er das wirklich?
Als Personalsratsmitglied freut es mich, dass die neue Landesregierung und Karl Schultheis ihr Wahlversprechen zügig eingelöst haben. Gestern wurde der Grundsatzantrag zur
Änderung des LPVG im Landtag eingereicht. Nach der Novellierung des LPVG dürfen wir uns wieder auf Augenhöhe mit der Dienststelle befinden. Unsere Kolleginnen und Kollegen, aber auch die Dienststelle werden von diesem dringend notwendigen Demokratisierungsprozess profitieren.
Zum Abschied noch eine Personalversammlung und eine
große Erleichterung dieses
Umfeld zu verlassen. Pseudo-
sparwille, da fühlt man sich als Frontmitarbeiter
verarscht. Ich habe von meiner Trennungskultur Gebrauch gemacht und fühle mich sehr gut dabei, auch ohne Prämie !!! Und der Keller wir weiter ausbluten.
Wünsche allen Kollegen alles Gute !
Euer
Harald
Eine neue Art der Personalversammlung
Ziemlich offensichtlich wurde auf der heutigen Personalversammlung,
das etwas grundlegendes im UKA nicht stimmt. Über 10 Millionen sind
verschwunden und keiner weiß so recht wohin…
Nach einer guten, der Situation aber durchaus entsprechenden Eröffnung
durch den Personalratsvorsitzenden Herrn Lemaire, dürften wir Zeuge
werden , wie unsere Vorstandvorsitzender Herr Professor Sass versuchte
allen Mitarbeitern klar zu machen, das der Speckgürtel jetzt weg seie und
wir jetzt alle sparen müssen, was auch das Ausscheiden von Kollegen bedeuten
könne, da das UKA über 60 % Personalkosten habe.
Er lud alle Mitarbeiter indirekt zu Sparvorschlägen ein, was im Publikum
Verwunderung auslöste, da einige Kollegen schon schlechte Erfahrungen
mit Verbesserungsvorschlägen erleben dürften.
Es wurde von Professor Sass oftmals dem Personalratsvorsitzenden der
Vorwurf der Polemik unterbreitet, was wir von der Redaktion alles nicht
feststellen konnten.
Ist berechtigte Kritik, immer Polemik ? Führen solche Vorwürfe weiter ?
Führen Sparmaßnahmen die man durch die Presse erfährt, zu einer besseren
Zusammenarbeit ?
Nach dem Verlassen von Professor Sass und der Presseabteilung des UKA´s
Wurde es in kleiner Runde wesentlich konstruktiver , was auch durch die
sehr konstruktiven Beiträge durch den Dekan Prof. Noth zu verdanken war.
Der interne Stellenmarkt wurde besprochen und ziemlich eindeutig von allen
Beteiligten in der jetzigen Form für unbrauchbar erachtet, da er mehr den
Eindruck eines heimlichen Versetzungsinstrumentes erweckt, da auch der Per-
sonalrat kaum Kenntnisse über diesen Vorgang hat. Leider konnte dieser
Vorgang nicht genauer erläutert werden, da unser Personalchef ohne Rückmeldung
Einfach nicht auf der Versammlung erschienen ist, laut unseres Personalratsvorsitzenden, was wir sehr bedauern, aber nicht werten möchten.
Herr Jungheim setzte den Schlusspunkt, indem er darauf hinwies das es bald
Ein neues Landespersonalvertretungsgesetz geben wird, wo dann einige Phantasien
Des Vorstandes nicht mehr möglich seien und auch mit dem Hinweis, das jeder
Der einen fest definierten Arbeitsbereich in seinem Arbeitsvertrag eingetragen
hat, nicht versetzbar sei.
Insgesamt ein sehr interessanter Nachmittag, der zeigt das wir eine grundsätzliche
Erneuerung in der Kommunikationskultur im UKA brauchen, und das dies
Mehr umfasst, als vage Ankündigungen über eventuelle Sparmaßnahmen, wobei
die Ursache für die Schulden keiner genau weiß. Das umfasst aber auch Transparenz
und „gläserne“ Prozesse, wo jeder Mitarbeiter hinter stehen kann.
Heimlichkeiten können wir uns nicht mehr leisten und schon gar nicht wenn man
Mit einer Wahrheit konfrontiert wird ( 10 Millionen Schulden), die keiner genau
Erklären kann und wir Mitarbeiter dann zusammen strampeln sollen um den Kahn
Aus dem Dreck zu holen. Dieses durchsichtige Manöver wird bald keinem mehr
Überzeugen.
In der heutigen außerordentlichen Personalversammlung wurde deutlich, dass unsere Personalräte mehr Mitbestimmungsrechte brauchen,damit die Arbeitsbedingungen wieder menschlicher werden und das Schicksal einer Klinik ausschließlich von einem Vorstand abhängig gemacht wird. Mehr Demokratie wagen. Dies Motto ist unserem Aachener SPD-Landtagsabgeordneten, Karl Schultheis,bekannt. Er
und auch Hannelore Kraft haben vor den Landtagswahlen den Personaläten mehr Rechte versprochen. Wir werden es der Landesregierung danken!
Dass man Konflikte und Meinungsverschiedenheiten respektvoll und menschlich austragen kann, hat Professor Noth bewiesen. Solche Chefs kann man sich nur wünschen. Wir möchten dem Personalrat und die Gewerkschaften für ihr Engagement danken. Sie sind unsere Stützen, was leider viel zu wenig anerkannt wird. Macht weiter so.
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