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Gesundheitsschutz am UKA? PDF Drucken E-Mail
Flugblätter - Flugblätter der Betriebsgruppe

Pflege und Gesundheitsschutz hier gut gemeint, aber schlecht umgesetzt! 

Die Krankmeldungen steigen, zumindest im ersten Quartal 2008, bei den Beschäftigten in deutschen Krankenhäusern. Psychiatrische und psychosomatische Erkrankungen wie zum Beispiel das „Burn-Out-Syndrom“ werden zur ernsthaften Belastung der Pflegekräfte.

Im UKA gibt es ein Gremium für Gesundheitsschutz und das ist gut so. Was schlecht ist, ist die Arbeitsweise dieses Gremiums. Aufzeichnungen über einzelne Mitarbeiter, die uns (hier von den Standard-Care Stationen) zugespielt wurden, zeigen uns  Beispiele, in denen einzelne MitarbeiterInnen namentlich diffamiert werden und ihre persönliche Krankheitsgeschichte bei abteilungsübergreifenden Sitzungen namentlich schriftlich erwähnt werden. Da gewinnt man schnell den Eindruck, dass es in diesem Gremium nur darum geht, die betroffenen MitarbeiterInnen zu maßregeln.

Um unsere KollegInnen zu schützen, haben wir die Namen unkenntlich gemacht, Wir wollen uns nicht an dieser Hetze beteiligen, werden die KollegInnen aber persönlich ansprechen.

Von den Verantwortlichen erwarten wir eine Entschuldigung gegenüber den Betroffenen.

Auf Gesundheitsschutzmaßnahmen dieser Art kann jedeR von uns gerne verzichten; es reichen schon die komischen Gespräche, die der Hochschularzt mit KollegInnen führt.

Wir brauchen mehr aktiven Gesundheitsschutz im Sinne von Förderung und Einsicht über die verschärfte Arbeitssituation im UKA.

Aktiver Gesundheitsschutz ist ein wichtiger Wettbewerbsfaktor. Das Anprangern von einzelnen KollegInnen und Ihrer Krankheitsgeschichte durch die PDL ist nicht konstruktiv.

Das hat mit Fürsorgepflicht gegenüber den MitarbeiterInnen nichts zu tun.

 

 

Bitte wenden

Eure ver.di Betriebsgruppe

 

Eine Veröffentlichung der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di,Bezirk Aachen/Düren/Erft,
Harscampstraße 20, 52062 Aachen (Eigendruck). V.i.S.d.P.: Stefan Jungheim, Gewerkschaftssekretär
 
 

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Personalratswahl 2012 ;-)

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auf ein Wort...

Wieder erreichte die Redaktion ein anonymes Schreiben, ähnlich wie kurz nach der Personalversammlung im November 2009. Dieses erschütternde Schreiben einer "enttäuschen Kollegin" haben wir veröffentlicht. Wir möchten an dieser Stelle folgendes dazu klarstellen und erläutern:

Wir haben bereits in verschiedenen Artilkeln dargestellt, welches Selbstverständnis wir haben. Wir, Mitglieder der Gewerkschaft ver.di,  verstehen uns als solidarische Gemeinschaft, die bestrebt ist, unsere Arbeitswelt so zu gestalten, dass wir von unserer Arbeit leben können und nicht durch die Arbeit krank werden. Dazu gehört auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und unser Recht auf eine geregelte und planbare Freizeit. Ungerechtigkeiten oder Gesetzesverstöße kritisieren wir und gehen dagegen vor. Wir bieten Hilfe zur Selbsthilfe an. Wir gestalten unser Arbeitsumfeld und schließen mit den Arbeitgebern Tarifverträge ab. Nötigenfalls streiken wir auch für unsere Tarifforderungen, wenn die Verhandlungen scheitern. Wir sind solidarisch mit Kollegen anderer Betriebe im Gesundheitswesen, in anderen Branchen und in der Region Aachen, aber auch darüber hinaus. Wir mischen uns immer da ein, wo die berechtigten Interessen der Arbeitnehmer nicht beachtet werden, wo Kollegen unterschiedlich behandelt oder benachteiligt werden. "Gleicher Lohn für gleiche Arbeit" ist ein immer noch aktuelles Motto unserer ehrenamtlichen Arbeit. Wir rufen Kolleginnen und Kollegen auf, sich uns anzuschließen und Mitglied bei ver.di zu werden, weil wir überzeugt sind, dass gemeinsam mehr erreicht werden kann. Wir weisen immer wieder auch darauf hin, dass jede/r einzelne durch die Mitgliedschaft bei ver.di Schutz in rechtlichen Belangen erwirbt und das Fachwissen vieler Experten in allen Fragen des Arbeitslebens in Anspruch nehmen kann. Wir sagen auch immer offen, dass ver.di "teurer" ist als andere Organisationen, die vermeintlich das gleiche anbieten, aber dass Qualität auch natürlich nicht umsonst sein kann. Wer einmal Rechtsschutz z.B. bei einer Abmahnung oder Kündigung benötigt hat, weiss worum es geht und was der Unterschied ist, ob es z.B. einen Sekretär oder Rechtsanwalt vor Ort gibt oder ob man durch die Lande telefonieren muss. Unser Hilfsangebot ist auch nicht an eine Mitgliedschaft gebunden. Wir unterstützen alle KollegInnen, die aktiv ein bestehendes Problem beseitigen wollen oder etwas verändern wollen. Wir beraten gerne und stellen auch gerne unsere Infrastruktur und know-how zur Verfügung. Jetzt also endlich zu dem sehr beachtenswerten Schreiben:

Wir wissen, dass viele KollegInnen Angst haben, sich öffentlich zu äußern. Sie befürchten Nachteile oder Konsequenzen der Stationsleitung, der PDL oder sogar Ärger mit den eigenen Kollegen, wenn sie Mißstände beim Namen nennen. Wer Gesetzesverstöße, Verhalten von Vorgesetzten, Gefährdungen von Patienten o.ä. ver.di mitteilt, kann sich immer sicher sein, dass diese Informationen vertraulich behandelt werden. Der Brief an uns beschäftigt sich u.a. mit mangelhaften Führungsstrukturen im UKA, dem Niedergang der Pflegequalität, beklagt eine Entsolidarisierung unter den Kollegen, beschreibt die schlechte Behandlung der Kollegen durch die PDL. Was in dem offenen Brief beschrieben wird, müßte dringendst verändert werden. Dazu brauchen wir Mitstreiter. Daher rufen wir den/ die Verfasser/ in auch diesmal auf, sich bei uns zu melden und mit uns gemeinsam die Probleme anzugehen. Das geht natürlich auch, ohne öffentlich in Erscheinung zu treten. Aber wir wollen nicht weiter stellvertretend für Andere, die wir nicht kennen,  Probleme lösen. Zusammen können wir viel erreichen! 

Interessant

schaut Euch mal um!
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