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Flugblätter - Flugblätter der Betriebsgruppe

 

 

Solidarität! Wir alle sind das Klinikum!

Wir, die Beschäftigten der Mikrobiologie und des Zentrallabors und die ver.di-Betriebsgruppe, rufen alle unsere Kolleginnen und Kollegen auf, uns zu unterstützen. Eure Solidarität bei der aktiven Mittagspause vor 8 Wochen hat uns sehr geholfen. Jetzt brauchen wir Eure Hilfe noch einmal. Morgen, am 13. Mai 2009 findet um 10 Uhr die nächste Aufsichtsrats-Sitzung statt, die möglicherweise über unsere Zukunft im UKA entscheidet. 

 

Für den Erhalt unserer Arbeitsplätze!

Und es kann auch Eure Arbeitsplätze betreffen, wie wir gelernt haben: Wenn bei einem Betriebsübergang unserer Abteilungen Widersprüche dagegen erhoben werden, muss der Arbeitgeber für uns Ersatzarbeitsplätze suchen. Dies kann bedeuten, dass jemand, der die gleiche Entgeltgruppe hat wie jemand von uns, seinen Arbeitsplatz abgeben muss, wenn es dann zu Umsetzungen kommt. Somit sind alle betroffen. Niemand kann mehr hoffen, verschont zu bleiben! 

Es deutet vieles darauf hin, dass dieser Privatisierungsversuch des Vorstands in der Mikrobiologie und im Zentrallabor nur der erste Schritt von vielen weiteren ist. Zur Zeit werden 40 Abteilungen des Klinikums »durchleuchtet« und begutachtet. Es ist zu befürchten, dass weitere Privatisierungen vorangetrieben werden, wenn diese jetzt in den Laboren gelingt.

 

Gemeinsam gegen Privatisierung und Outsourcing!

Wir möchten die Mitglieder des Aufsichtsrats begrüßen, vor der Sitzung 4000 Unterschriften gegen die geplante Privatisierung übergeben und mit weiteren Aktionen auf unsere Lage aufmerksam machen.

 

Mittwoch, 13. Mai 2009, 9:30 Uhr, vor dem Spiegelsaal

Bitte achtet darauf, dass es keine Konflikte bezüglich der Arbeitszeit gibt. Nehmt eure Pause oder Überstunden und sprecht euch mit KollegInnen und/ oder Vorgesetzten ab, ob ihr die Zeit der Teilnahme an der Aktion vor- oder nacharbeiten könnt. 

 

 

Eine Veröffentlichung der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, Bezirk Aachen/Düren/Erft, Harscampstraße 20, 52062 Aachen (Eigendruck). V.i.S.d.P.: Stefan Jungheim, Gewerkschaftssekretär

www.unikum-aachen.de

 

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Wenn nicht jetzt, wann dann?
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Nach dem Burnout folgt die Kündigung

Nach dem Burnout folgt die Kündigung

 

Flexibler, schneller, billiger, mehr… das sind wohl die Wunschgedanken, die ewig-gestrige Arbeitgeber immer noch träumen. Eine harter Wandel hat stattgefunden im Gesundheitswesen, und jede/r von uns merkt es in den Schultern. Die Zeiten, in denen externe Beraterfirmen für teuer Geld uns Mitarbeitern sagen, wo wir noch sparen können- hier ein Viertelstündchen, da eine unbezahlte Pause, da noch eine Tätigkeit mehr- sind wohl auch vorbei, oder?

Alles wird vermischt und in der großen Verwirrung darf man noch mehr Tätigkeiten ausüben. Das Ende vom Lied: immer mehr leisten und zuletzt wird einem noch gesagt, dem Haus gehe es schlecht.

 

In unserer ver.di-Welt sind wir für ein grundlegend anderes Modell:

 

  • mehr Personal
  • mehr Mitbestimmung von betroffenen Mitarbeitern
  • mehr Freizeit und mehr Möglichkeiten der gesundheitlichen Prävention auch während der Arbeitszeit
  • weniger Diagnostik, dafür mehr Zeit für Therapie und Gespräche mit den Patienten
  • Gemeinsamkeit und Zusammenhalt statt Trennungskultur
  • Förderung der Zufriedenheit des Personals
  • Orientierung an den niederländischen Kollegen (mehr Spaß und lockere Arbeitskultur)
  • zertifizierte Qualitätsfortbildungen und keine wertlosen Teilnahmebescheinigungen

 

Träumen wir? Viele unserer Träume sind anderswo Realität. Personalgewinnung und das Halten von Personal werden in Zukunft die Schlüselwörter sein. Woanders geht was, aber wie wird unsere Leistung bewertet, vergütet und wertgeschätzt? Die rein finanzielle Vergütung ist äußerst bescheiden und die Arbeitsbedingungen noch bescheidener.

 

Mitarbeiter leben nicht nur vom Brot allein, sondern auch von vernünftigen Bedingungen. Anstatt Mitarbeiter zu schikanieren, wäre ein wenig kritisches Hinterfragen des Vorstandes auch mal angebracht. Vielleicht könnte die schon seit mehr als einem Jahrzehnt andauernde negative Entwicklung dann mal endlich in Richtung einer gemeinsamen, vernünftigen Zukunft aller Mitarbeiter entwickelt werden. Wir wollen Brot und Rosen!

 

Diese Zeilen entstanden mit Hilfe von Kollegen, die bereits gekündigt haben und es trotz der schlechten Arbeitsbedingungen im UKA bedauern, uns zu verlassen.

 

Interessant

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