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Artikel - Artikel über das UKA
Geschrieben von: Administrator   
Montag, 28. Januar 2008 01:00

 

Aachen ist auch Nokia -

UKA tauscht kurzfristige Gewinne gegen Mitarbeiter

Wie die betroffenen Mitarbeiter im Aachener Klinikum den Aachener Nachrichten vom Samstag entnehmen konnten, will der Arbeitgeber sich noch in 2008 von 200 Beschäftigten trennen.

Eine kleine Schamfrist wartete der Vorstand des Klinikums ab bis er – nachdem die Rechte des Personalrates durch die Christliberalen in Düsseldorf beschnitten wurden – die Situation der rechtlich geschwächten Arbeitnehmervertretung ausnützte.

„Meine Mutter war richtig glücklich, als ich in den 70ern eine Stelle im öffentlichen Dienst gefunden hatte, „ erzählte Stefan Jungheim

 „damals dachte man noch, dass mit dem geringeren Gehalt der sichere Arbeitsplatz bezahlt würde. Heute wissen wir es besser. Der öffentliche Dienst zahlt schlechter als die Privatwirtschaft und das, obwohl die Sicherheit des Arbeitsplatzes nur noch eine Fiktion ist."

Wie es weiter geht? „Der Pflegebereich ist bereits grenzwertig ausgedünnt. Als nächstes werden die Verträge der rechtlosen befristeten Beschäftigten in den Service-Bereichen nicht verlängert, danach verschwindet der Rest in tariflosen GmbHs, um bis zur Rente keine Tariferhöhung mehr zu erhalten oder nach einem Jahr in die Arbeitslosigkeit zu verschwinden," erwartet Jungheim.

ver.di-Vertrauensleute und ver.di-Personalratsmitglieder werden alle rechtlichen Mittel und gewerkschaftlichen Aktionsformen nützen, um den Kampf gegen die Arbeitgeber-Willkür aufzunehmen.

 

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