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Flugblätter der Betriebsgruppe
1 Es brennt! Dienstag, 17 August 2010 74
2 Uniklinikum Maastricht unter Druck Montag, 26 Oktober 2009 247
3 Aufruf an alle! Sonntag, 10 Mai 2009 351
4 Wenn alle an einem Strang ziehen Montag, 06 Oktober 2008 641
5 Gesundheitsschutz am UKA? Dienstag, 24 Juni 2008 2983
6 Bestandsschutz? Hier schwarz auf weiß.... Freitag, 25 April 2008 4639
7 Das Leben ist keine Tombola Montag, 21 April 2008 3000
8 Mit uns keine halben Sachen! Teil 3 Donnerstag, 03 April 2008 2859
9 Mit uns keine halben Sachen! Teil 2 Dienstag, 01 April 2008 1993
10 Mit uns keine halben Sachen! Sonntag, 16 März 2008 1522
11 Vorwärts in die Vergangenheit- PM ade! Montag, 03 März 2008 746
12 Offener Brief an die OIM Mittwoch, 13 Februar 2008 418
13 Grundrechte mit Füßen getreten Dienstag, 08 Januar 2008 422
14 23 Jahre geschuftet.....und tschö! Mittwoch, 26 Dezember 2007 287
15 Stellenabbau Montag, 17 Dezember 2007 295
16 Warum Tarifverträge? Donnerstag, 06 Dezember 2007 253
17 Tobt am UKA der Wisch-Mob? Mittwoch, 19 September 2007 383
18 Hat der Ausverkauf schon begonnen? Montag, 03 September 2007 260
19 Flugs zu Urlaub & Zusatzurlaub Samstag, 18 August 2007 423
20 Wie funktioniert die Mitbestimmung? Sonntag, 12 August 2007 261
21 Ein (un)moralisches Angebot Sonntag, 01 Juli 2007 862
22 Arbeitsverdichtung in der Verwaltung Sonntag, 10 Juni 2007 290
23 "Einfache Verwaltung" Dienstag, 29 Mai 2007 229
24 Stellenabbau am UKA? Mittwoch, 16 Mai 2007 327
25 Stammtisch ein Jahr danach Donnerstag, 01 Februar 2007 216
26 ver.di stellt sich vor Dienstag, 02 Januar 2007 266
27 Fast geschafft! Mittwoch, 01 November 2006 290
 

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Personalratswahl 2012 ;-)

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newsflash

Wer arbeiten soll und dies nicht tut, begeht Arbeitsverweigerung!?

„Ich musste einspringen.“

Diesen Satz habe ich schon oft von KollegInnen gehört. Inzwischen sage ich dann: „Das kann nicht sein.“

„Ich wäre sonst zum Dienst verpflichtet worden.“

„Das kann auch nicht sein, denn Dienstverpflichtung gibt es allenfalls im Katastrophen- oder Verteidigungsfall.“ (Siehe   http://www.schichtplanfibel.de/   )

„ Aber wenn die/der ChefIn das Direktionsrecht hat und bestimmt, das ich arbeiten soll und das nicht tue, dann ist das Arbeitsverweigerung und ich brauche doch diese Anstellung.“

„ Anders herum ist es richtig: Du musst Dich auf deinen Arbeitgeber verlassen können, der im voraus einen Dienstplan erstellt hat. Danach muss auch gearbeitet werden. Es ist auch möglich, im gegenseitigen Einverständnis den Plan zu ändern und einzuspringen. Aber auf Anweisung und ohne Absprache muss das keiner! Wenn hier Druck ausgeübt wird, ist das nicht gut für das Klinikum!“

Dann kommt meistens noch eine Antwort wie: „Ich konnte mich nicht wehren.“ oder „Sonst hätte ich zukünftig bestimmt arbeiten müssen, wenn ich eigentlich frei haben wollte.“

Tatsache ist: Unvorhersehbare Mehrarbeit ist nicht planbar.

Rechtliche, also gesetzliche, tarifliche oder vertragliche Regelungen zum kurzfristigen Einspringen aus dem Frei gibt es im UKA nicht! Da ist es für die Dienstplaner ganz schön schwierig, denn in nur wenigen Bereichen ist Rufbereitschaft vorgesehen.

Deshalb sind die Nachrichten vom Klinikum Stuttgart für uns so interessant und es wird hier ein Artikel aus dem verdi-Krankenhaus-Info, Betriebsgruppe Stuttgart, angeführt:

„Reduzierung der Belastung.

30 Euro für Einspringen aus dem Frei

Dass es zusätzlich gelungen ist, zu vereinbaren, dass alle Beschäftigten des Klinikums, die unter den TVöD fallen und in Dienstplanbereichen arbeiten, für Einspringen aus dem Frei jeweils 30 Euro pro Schicht erhalten, ist ein längst überfälliger Ausgleich dafür, dass viele Kolleginnen und Kollegen bereit sind einzuspringen, damit ihr Team nicht zusätzlich bei Ausfällen belastet wird. Da Teilzeitkräfte besonders oft einspringen und sie die 30 Euro ungekürzt erhalten, bringt diese Regelung auch endlich eine gewisse „Besserstellung“ der Teilzeit. Wichtig ist auch, dass aus der Zulage kein Zwang zum Einspringen abgeleitet werden kann. Solche Regelungen führen nach unserer Erfahrung dazu, dass sich die Kolleginnen und Kollegen, die bereit sind einzuspringen, weil sie die Zulage wollen, melden und dann auch angerufen werden. Damit werden die KollegInnen, die nicht einspringen können oder wollen, nicht mehr belästigt.

Für besonders wichtig halten wir es auch, dass diese Regelung nicht nur für den Pflegebereich gilt, sondern auch für Bereitschaftsdienste und die anderen Dienstplanbereiche (z.B. Funktionsdienst, Med.-techn. Dienst, Hauswirtschaft, Reinigung).

Die konsequente Haltung der verdi-Kolleginnen und Kollegen im Personalrat hat damit zu einem weiteren Erfolg im Interesse der Beschäftigten geführt.“

( https://stuttgart.verdi.de/fachbereiche/fb03/krankenhaeuser/bgklinikum/data/khi-1-2010-Maerz.pdf  )

Wäre es nicht Klasse, wenn wir Vergleichbares auch im UKA hätten?

Hallo Personalrat,

wie wäre es mit einer solchen Betriebsvereinbarung, die allen Beschäftigten weniger Probleme bereitet und letztlich zur sicheren Versorgung der Patienten beiträgt?

Die derzeitige Aufgabe der Dienstplaner, unvorhersehbare Mehrarbeit ohne ausreichend bereitstehende  Personalreserven zu organisieren, ist mit den Konditionen eines Girokontos vergleichbar: Derzeit nutzt man nur mit einem geduldeten Überziehungskredit der Bank (=die Gutmütigkeit der Mitarbeiter). Das kann auch schief gehen, wenn die Bank „Nein“ sagt (=der Mitarbeiter springt nicht ein).

(  http://drei.verdi.de/2010/ausgabe-33/schwarzes-brett  )

Besser wäre es, für Bedarfsfälle einen Dispositions-Kredit vereinbart zu haben (=freiwilliges Einspringen mit einer Prämie).

Interessant

schaut Euch mal um!
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